Judo – Urgestein beendet seine Trainertätigkeit

31.01.2019 17:12

Judo – Urgestein beendet seine Trainertätigkeit

Im Januar 2019, kurz vor seinem 75. Geburtstag, beendete Siegfried Nitschke seine langjährige Trainertätigkeit als Judotrainer der Sektion Judo bei der BSG Stahl Eisenhüttenstadt. Seit 1973, nachdem er zwei Jahre zuvor bei den DDR- Meisterschaften die Bronzemedaille erkämpfte, ist der Träger des schwarzen Gürtels (2. Dan) als Judotrainer aktiv.

Nach einem normalen Trainingsbeginn mit normaler Erwärmung, begann die Übergabe und Danksagungen an den überraschten Siegfried Nitschke. Er erhielt eine Judopokal, auf dem der Spruch „Ein halbes Jahrhundert Trainer - Danke“ eingraviert ist, von den Eisenhüttenstädter Judokas, Blumen und Präsente von der BSG Stahl Eisenhüttenstadt, eine goldene Ehrenplakette vom BJV (Brandenburgischer Judoverband) sowie weitere Aufmerksamkeiten.

Durch seine Tätigkeit delegierte er mehrere Judosportler zum Sportklub und viele seiner Schützlinge erreichten bei nationalen Wettkämpfen vordere Platzierungen.

Einen großen Anteil am Fortbestehen der Sektion Judo in Eisenhüttenstadt nach 1990 ist Ihm zu verdanken. Bis heute stand er als Trainer der Erwachsenen auf der Judomatte.

Noch heute ist sein Motto „Ein Leben ohne Judo ist nur halb so viel wert“.

Für seine langjährige Treue dem Judosport gegenüber, insbesondere in Eisenhüttenstadt, bedanken sich seine Judokas und hoffen, dass er auch weiterhin bei Ihnen auf der Matte vorbeischaut.

Nach dem Gruppenbild wurde noch mit Sekt angestoßen und es gab kleine Schnittchen.

 

 

Es ist bereits ein Zeitungsartikel in der MOZ am 26./27. 01.2019 erschienen sowie ein Eintrag auf der Webseite des Brandenburgischen Judoverband ( https://www.bjv-judo.de/startseite/aktuelles/article/judo-urgestein-beendet-seine-trainertaetigkeit.html ).